Dokumentation

Islands Touristenretter – Einsatz in der Wildnis

Produktion: ECO Media TV-Produktion GmbH

Islands wilde Landschaft mit ihren aktiven Vulkanen, tosenden Flüssen und tiefen Gletschern ist beeindruckend – und gefährlich. Wenn etwas passiert, rücken die ehrenamtlichen Rettungseinheiten aus. Doch mit dem Tourismus-Boom häufen sich die Einsätze. Auch deswegen befinden sich die Teams aus engagierten Bürgern im Isländischen Hochland während des Sommers im Dauereinsatz. Jökull Skúli Friðriksson gehört zu den freiwilligen Rettern Islands und leitet zum ersten Mal die einwöchige „Highland Patrol“ in Landmannalaugar, dem Isländischen Hochland. In der Gegend wird gerne unerlaubt Offroad gefahren. Dabei kommt es auf den unbefestigten Straßen vor spektakulärer Kulisse immer wieder zu Unfällen. Viele Touristen unterschätzen die raue Natur, sind schlecht vorbereitet oder einfach nur leichtsinnig und bringen sich und andere dadurch in Gefahr. Der 21-Jährige opfert seit rund fünf Jahren seine Freizeit für die „Icelandic Search and Rescue Association“ (ICE-SAR). Für Friðrik Gunnlaugsson ist es die dritte „Highland Patrol“. Wie viele der Retter unterbricht auch der 44-jährige Bankangestellte aus Reykjavik regelmäßig seine Arbeit für die Rettungseinsätze und das unbezahlt. Mit rund 4.000 aktiven Mitgliedern in 100 Teams sind die Retter im ganzen Land verteilt und können schnell reagieren. Allein letztes Jahr haben die engagierten Bürger über 1.000 Einsätze bewältigt, Tendenz steigend.Island boomt, aber das bleibt nicht ohne Folgen. Der Tourismus ist inzwischen zwar die stärkste Wirtschaftskraft und hat dem Land aus der Finanzkrise geholfen, aber es fehlt an einer richtigen Infrastruktur und Personal. Das bekommen auch Ranger wie Nina Aradóttir in der Isländischen Wildnis zu spüren.

© ARTE


Gemeinsam einsam – Großbritanniens Kampf gegen das Alleinsein

Produktion: ECO Media TV-Produktion GmbH

Neun Millionen Menschen in Großbritannien fühlen sich häufig bis ständig einsam. Einsamkeit gilt als ein Phänomen des Lebens älterer Menschen. Doch sie trifft auch Studenten, Alleinerziehende oder Zugezogene. Das Problem ist inzwischen so groß, dass sich nun ein Ministerium damit befasst. Aber welche wirksamen Lösungsansätze gibt es gegen die „Epidemie im Verborgenen“? Die Britin Kiran Chahal macht ein soziales Experiment. Ist es in einer Großstadt wie London möglich, fremde Menschen über ein großes gemeinsames Essen zusammenzubringen? „People’s Kitchen“ nennt sich das Konzept, das Kiran in ganz London populär machen möchte. Menschen verlassen die Isolation, indem sie mit Fremden kochen. Doch es bräuchte Fördergelder und mehr Räumlichkeiten. Hilft ein „Ministerium für Einsamkeit“ Menschen wie Kiran bei ihrem sozialen Engagement? Neben freiwilliger Sozialarbeit gibt es aber auch kostenpflichtige Dienstleistungen, die mit einer Exit-Strategie aus der Einsamkeit werben. Die 24-jährige Rebekka Mikkola ist Kuscheltherapeutin. Zwischen 45 und 80 Pfund kosten eine Stunde Händchenhalten im Park und Streicheleinheiten im Studio. Offenbar ist das Bedürfnis nach körperlicher Nähe und Berührungen groß: Rebekka konnte bereits nach drei Monaten von ihrer selbstständigen Tätigkeit leben. Einsamkeit sei die traurige Realität unserer modernen Gesellschaft. Das glaubt jedenfalls Premierministerin Theresa May, die vor allem Senioren mit dem neuen Vorstoß erreichen will. Eine ungewöhnliche Maßnahme gibt es bereits seit 2012 in Nordengland. „Henpower“ nennt sich das kreative Projekt, das in Hühnerhaltung ein wirksames Mittel gegen Einsamkeit sieht. „Re:“ geht der Frage nach, wann und warum wir einsam sind und wie Menschen in England gemeinsam versuchen, die Isolation zu überwinden.

© ARTE

Weiterer Informationen zum Filmprojekt.


die nordstory – Wangerooge

Wangerooge, die östlichste der bewohnten niedersächsischen Nordseeinseln, liegt wie ein Seepferdchen geformt im Watt. Auf nur knapp acht Quadratkilometern gibt es viele Besonderheiten zu entdecken. Zum Beispiel die Jugendherberge im 56 Meter hohen Westturm, Baujahr 1932, eine einzigartige Heidelandschaft und einen Bunker, der zu einem berühmten Café umgebaut wurde. © NDR

Produktion: AZ Media TV


die nordstory – Inselgeschichten von Borkum

Die größte der Ostfriesischen Inseln liegt zwei Stunden Fahrzeit mit der Fähre vom Festland entfernt. Es leben auf ihr rund 5.500 Menschen. Helmer Zühlke ist zugleich Inselarzt und Museumsleiter. Im Heimatmuseum „Dykhuus“ erleben Gäste die goldenen Zeiten der Insel. Zu Beginn des 18 Jh. heuerten viele Borkumer Seefahrer auf Walfangschiffen an und brachten es so zu Reichtum. Helmer Zühlke hat ein Walskelett nach Borkum geholt und kümmert sich jetzt um dessen wackelige Zähne. © NDR

Produktion: AZ Media TV


die nordstory – Leben auf Spiekeroog

Jochen Bellstedt lebt mit seiner Familie im Rhythmus von Ebbe und Flut. Er ist der Inselspediteur von Spiekeroog. Seine Arbeitszeit und sein Familienleben richten sich nach den Fährzeiten. Der Fährverkehr von und nach Spiekeroog ist von den Gezeiten abhängig. Damit ändert sich der Fahrplan täglich. Jochen Bellstedt und seine Angestellten müssen Waren und Gepäckstücke mit dem E-Karren verteilen und ausliefern. © NDR

Produktion: AZ Media TV


Malaysias Meeresparadies

Vor der Küste von Borneo liegt eines der artenreichsten Riffgebiete der Welt – der Meerespark Tun Sakaran. Einst brach in diesem Paradies ein Vulkan aus und schuf einzigartige, magische Unterwasserlandschaften, die zur Heimat hunderter Korallen- und Fischarten wurden. © NDR

Produktion: EIKON GmbH


Leben auf Japans Vulkanen

Japan ist geprägt von Vulkanen, aber am deutlichsten spürbar ist ihre Kraft auf Kyushu, wo sie bizarre Landschaft schufen aus Feuer und Asche, Wasser und Schlamm; die Fruchtbarkeit und Zerstörung hervorbringen. Seit jeher ziehen die tod- und lebenbringenden Giganten Menschen an, auf deren Gipfel die Götter wohnen, so die Priester der Shintoreligion, denn so viel Macht muss göttlich sein. © NDR

Produktion: EIKON GmbH

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Thailands abenteuerlicher Süden

Im Khao Sok Nationalpark gibt es Wälder, die viel älter sind als die im Amazonasgebiet. Die Baumriesen flößen Ehrfurcht ein, nicht nur wegen ihrer Höhe, es ist die Geschichte des Waldes, die demütig macht. Subin lebte in den Wäldern, als er ein junger Mann war. Ende der 70er Jahre flüchtete er vor der Militärregierung, wie viele Studenten damals, in den Schutz des Waldes. Viele Jahre lebte er vom Wald, er weiß, wie man hier überleben kann. Später wurde er amnestiert, doch der grünen Verlockung kann er sich nicht ganz entziehen, immer wieder zieht es ihn zu den Riesen des Waldes. © NDR

Produktion: EIKON GmbH

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